Aus der Chronik des FSV:


Am 17. Mai 1921 haben 10 fußballbegeisterte Stammtischbrüder „Die lustigen Brüder – Eichenlaub Schönberg“ in der Gaststätte „Bayerischer Löwe“ den Sportverein Schönberg aus der Taufe gehoben. Zu einem Sportverein gehört auch eine Sportanlage. Hier war gleich Eigeninitiative der Mitglieder gefragt – sie zog sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des FSV; denn ohne die vielen freiwilligen Helfer, die in unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden un­sere schöne Sportanlage zu dem machten, was sie heute darstellt, würde wohl immer noch auf dem zum Fußballfeld ausgebauten „Kuhanger“ Sport getrieben.

 

Es ging bei dem SV Schönberg erfreulich aufwärts. Schon 1922 konnte ein gere­gelter Sportbetrieb aufgenommen werden, aber die geschichtliche Entwicklung Deutschlands brachte immer wieder Rückschläge: Die Wirtschaftskrise, die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und der Zweite Weltkrieg.  Schon 1946, nach mehrjähriger Pause, gab es wieder einen Fußballverein in Schönberg, mit neuem Namen „FSV Schönberg“.

 

Im sportlichen Bereich – auch hier zieht es sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Vereins – konnten Turniersiege, Meisterschaften verbunden mit Aufstieg begeistert gefeiert werde; denen folgten meist nach kurzer Zeit bit­tere Niederlagen und Abstiege. Ungeachtet der sportlichen Erfolge oder Miss­erfolge wurde an der Erweiterung des „Kuhangers“ zu einer schmucken Sportan­lage auf der „Schönberger Heide“ gearbeitet. An bescheidene Umkleideräume baute man 1963 Wasch- und Duschräume (für den Pegnitzgrund ein Novum!). Das Problem Wasserversorgung wurde durch Graben eines Kanals zur Nessenmühle behoben wie Jahre später die Abwasserentsorgung (meist Duschwassr!) durch einen Anschluss an das städtische Kanalnetz. Die Sportanlage erhielt ihr heuti­ges Gesicht durch Vollendung zweier Großprojekte, den Bau eines großzügigen Spielfeldes (1972) und 10 Jahre später die Einweihung unseres repräsentativen Vereinsheimes.

 

Unsere Mitgliederzahl wuchs dank der Gründung neuer Abteilungen, Damengym­nastik (1973), Tennis (1976 mit der Erweiterung der Sportanlage um 5 Tennis­plätze) und Volleyball (1992).

 

Der FSV  Schönberg war 2008 zum vierten Mal verantwortlich für die Ausrichtung des Altstadtfestes. 1987 traute man dem „kleinen Dorf­verein“ die Ausrichtung nicht so recht zu, aber wir FSV´ler können auch auf die Jahre 1991 und 1999 mit erfolgreichen und harmonischen Altstadtfesten unter unserer Regie zurückblicken.

Im Jahr 2010 wurde dann nochmal in Zusammenarbeit mit der FFW Schönberg das Altstadtfest ausgetragen. Auch hier kann man behaupten das alles hervorragend lief.